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Skylink Flughafen Wien

1300
Wien / Vaud
Stadt


Skylink Flughafen WienTerminalerweiterung Nordost-Skylink

 

 

Offen für neue Horizonte: Europas Tor zum Osten Die geografische Lage und die europäische Bedeutung der österreichischen Hauptstadt bringen es mit sich: Wien ist eine zentrale Verbindungsstelle zu den Ländern im Osten. Entsprechend wichtig ist auch der Wiener Flughafen. Und entsprechend hoch sind die Ambitionen:

 

Der Vienna International Airport soll zum Gateway nach Osteuropa werden. Die aktuelle Erweiterung und Neukonzeption des Flughafens erhöht die Kapazität von heute 13 Millionen Passagieren im Jahr auf deren 20 Millionen – und hat schon weitere Ausbauphasen und weitere Erhöhungen der Kapazitäten im Blick.

 

Der neue sichelförmige Terminal «Skylink» bildet das Kernstück des neuen Flughafens, das allein von der Form her von der Dynamik des Ortes spricht. Die langgestreckten, geschwungenen Gebäude werden zur übersichtlichen Schnittstelle zwischen bestehenden Gebäudekomplexen, der Flughafenstadt und den Piers, also auch zum neuen Pier Süd und zum zukünftigen Pier Nord. «Skylink» übernimmt so die Funktion einer ordnenden Grossstruktur, die für die Passagiere zugleich eine klare Orientierung und ein klar erkennbares Flughafenzentrum schafft.

 

Mit 25 Minuten ist die Umsteigezeit in Wien die kürzeste Europas. Bei aller Hektik aber, die auf dem Flughafen notwendigerweise herrscht: Die Passagierflüsse sind klar strukturiert, definiert und entsprechend geleitet. Das leistet die architektonische Struktur durch eine systematische räumliche Anordnung, durch die Ausprägung der Räume und durch einleuchtende Durchblicke.

 

Eine Signaletik nach dem neuesten Stand der Erkenntnis ist selbstverständlich. Orientierung und Erlebnis zugleich schafft der Terminal auch, indem er als Verbindung von Airside und Landside konzipiert ist.

 

Transparent, transluzid und leuchtend: So präsentiert sich der leichte Baukörper, der bei aller Konstanz so einen reizvollen, changierenden Charakter annimmt. Zusammen mit den ausgesuchten Ausstattungen und all den Angeboten für die Passagiere entsteht so ein Komplex mit Identität und Charakter, der den Flughafen nicht als Nicht-Ort, sondern vielmehr als Ort der Ankunft und als Tor in die Welt ausprägen, Business und Sehnsucht verbindend.

 

Auftraggeber Flughafen Wien AG

Architekten Generalplaner ARGE Itten+Brechbühl AG/Baumschlager-Eberle GmbH 

Wettbewerb 1. Preis 1999–2000 

Baubeginn 2005 

Inbetriebnahme 2008-2015 in Etappen

Geschossfläche 150 000 m2

Kommerz 17 000 m2 

Bauvolumen 807 000 m3 

Passagiere/Jahr 28 Mio. 

Check-In-Schalter 96 

Gates 51 

Dockpositionen 17, davon 5 für A-380 

Fotos Roman Bönsch, Wien 

Text Konrad Tobler, Bern

Flughafen Film von Roman Bönsch, Wien